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Veranstaltung
Silvesterfeier

in Quedlinburg

Sie suchen noch eine Silvesterfeier in Quedlinburg? Dann haben wir einen besonderen Tipp: Feiern Sie den Jahresausklang 2005 im Restauarant Artemis in der Pölkenstraße und erleben Sie das Jahr 2006 (fast) wie in Griechenland. Denn im Artemis triffts südländischer Charme auf gemütliche Fachwerkatmosphäre.
Für einen abwechlungsreichen Abend sorgen das Team um Gregorius Samartzis unter anderem mit einer großen Comedyshow und weiteren Überraschungen. Das neue Jahr begrüßen Sie dann stimmungsvoll mit dem schon traditionellen großen Feuerwerk vor der Kulisse unserer mittelalterlichen Stadt..

Der Preis für dieses Arrangement beträgt je Person 65 Euro (Kinder = 25 Euro). Im Preis sind alle Geränke und Speisen enthalten.

Anmeldung unter: 03946 - 701259
oder per E-Mail: Restaurant_Artemis@t-online.de
Meldung vom 16.11.2005
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Veranstaltung
Die Feuerzangenbowle

Geschichten aus dem Café Romanik

Wem fällt bei dem Namen "Feuerzangenbowle" nicht gleich der Film mit Heinz Rühmann ein? Ein romantisches Ambiente, das warme berauschende Getränke und Geschichten, die die Runde machen.
Tauscht man nun die Personen der illustren Runde aus dem Film gegen einen Amtsrichter aus Dresden, den Stiftshauptmann aus Quedlinburg, den Empfangschef eines benachbarten Hotels und dem Inhaber der Lokalität, versetzt das Ganze an den Fuß des Schloßbergs der Fachwerkstatt Quedlinburg, so erhält man einen ungefähren Eindruck vom ersten Abend mit Feuerzangenbowle im Café Romanik Quedlinburg.

Lassen Sie sich doch ebenfalls vom Zauber der Feuerzangenbowle in den Bann ziehen. Genießen Sie einen Abend bei anregenden Gesprächen mit netten Menschen und finden Sie sich freitags 19.00 Uhr zur Feuerzangenbowle mit wechselnden Abendessen im Café Romanik in Quedlinburg ein.
Das Cafe Romanik finden Sie in der Mühlenstraße, direkt am Fuße des Schloßbergs.
Meldung vom 16.11.2005
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Personen
zum 290. Geburtstag

Dorothea Christiane Erxleben

Dorothea Leporin war die Tochter des Arztes Christian Polykarp Leporin und der Pastorentochter Anna Sophia Leporin. Von Kind an wurde das begabte Mädchen von ihrem Vater in der Heilkunde unterwiesen. Er unterrichtete sie, nahm sie zu seinen Patienten mit und ließ sich mit der Zeit sogar von ihr in seiner Praxis vertreten. Dorothea durchlief dieselbe Ausbildung wie ihr Bruder und wie er strebt sie die Erlangung eines akademischen Grades an. Trotz ihres breiten medizinischen Wissens blieb ihr der Zugang zur Universität verwehrt.

Als sie anfing, zu praktizieren, wurde sie von den anderen Ärzten, weil sie keine formelle, universitäre Ausbildung zur Ärztin hatte, als Dilettantin verschrien. In der Schrift "Gründliche Untersuchung der Ursachen, die das weibliche Geschlecht vom Studiren abhalten" wehrte sie sich 1740 gegen die Vorwürfe:

"Die Verachtung der Gelehrsamkeit zeigt sich besonders darin, dass das weibliche Geschlecht vom Studieren abgehalten wird. Wenn etwas dem größten Teil der Menschheit vorenthalten wird, weil es nicht allen Menschen nötig und nützlich ist, sondern vielen zum Nachteil gereichen könnte, verdient es keine Wertschätzung, da es nicht von allgemeinem Nutzen sein kann. So führt der Ausschluss vieler von der Gelehrsamkeit zu ihrer Verachtung. Dieses Unrecht ist ebensogroß wie dasjenige, das den Frauen widerfährt, die dieses herrlichen und kostbaren Gegenstandes beraubt werden."
Etwa zur gleichen Zeit wandte sie sich an Friedrich den Großen, der 1741 die Universität Halle anwies, Dorothea Leporin zur Promotion zuzulassen.

Da Dorothea inzwischen den verwitweten Diakon Johann Christian Erxleben (1697-1759) geheiratet hatte, nahm sie das königliche Privileg vorerst nicht in Anspruch. Sie erzog die fünf Kinder ihres Mannes und hatte mit ihm noch vier weitere, darunter den Mediziner und Zoologen Johann Christian Erxleben (1744-1777). Neben ihrer großen Familie praktizierte sie weiter. 1747 übernahm sie die Praxis ihres verstorbenen Vaters. Nachdem eine ihrer Patientinnen während der Behandlung gestorben war, wurde sie von anderen Ärzten wegen "medicinischer Pfuscherey" angezeigt. Darauf hin entschloss sich die nun 39jährige Dorothea, kurz nach der Geburt ihres vierten Kindes, ihre Promotion nachzuholen. Im Januar 1754 reichte sie ihre Dissertation mit dem Titel "Academische Abhandlung von der gar zu geschwinden und angenehmen, aber deswegen öfters unsicheren Heilung der Krankheiten" ein und am 6. Mai desselben Jahres trat sie in Halle zum Promotionsexamen an, das sie mit großem Erfolg ablegte.

Nach der Promotion führte sie ihr Leben wie bisher weiter: Sie kümmerte sich um die Kinder, führte den Haushalt und behandelte ihre Patientinnen und Patienten. In Quedlinburg blieb sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1762 die angesehene Frau Pastorin.

Nachspiel: Am 20. April 1899, also über 100 Jahre nach Erxlebens Tod, wurden Frauen im Deutschen Reich erstmals offiziell zu den Staatsprüfungen der Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie zugelassen. An den Universitäten von Preußen wurden Medizinstudentinnen erstmals im Wintersemester 1908/1909 zugelassen.

Meldung vom 13.11.2005
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Personen
Willi Neubert

zum 85. Geburtstag

Der 1920 in Brandau geborene Willi Neubert beginnt seine Karriere als Maschinenschlosser und arbeitet nach dem Krieg als Stahlarbeiter im Eisenhüttenwerk Thale. Zu dieser Zeit entdeckt er seine künstlerische Ader und beginnt zu malen. Erste Aufmerksamkeit erlangt er 1947, als er auf einer Laienausstellung in Thale seine Arbeiten präsentiert. Im Werk ist er fortan für die "Sichtwerbung" verantwortlich.
Seine Kollegen delegierten Willi Neubert zum Kunststudium auf die Burg Giebichenstein in der Nähe von Halle. Zurück im Eisenhüttenwerk Thale entwickelt er die Technik des Industrie-Emails. Hierbei wird farbiges Email auf Stahlplatten aufgetragen. Die so entstandenen Emailplatten werden zu großflächigen Werke zusammengesetzt.
Am 09.November feierte Willi Neubert seinen 85. Geburtstag. Das Hüttenmuseum Thale widmet Ihm eine Ausstellung „Der Maler von der Hütte - 85. Geburtstag Willi Neubert“. DIe Austellung können Sie noch bis zum 6. Januar 2006 besuchen.
Meldung vom 12.11.2005
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Veranstaltung
8. ProVinz-Kunsttage

in Quedlinburg

Seit dem die Quedlinburger Pro-Vinz Kunsttage 1998 zum ersten Mal vom "art quitilinga e.V." veranstaltet wurden, zeigen Galerien und Museen in Quedlinburg das Kunst in der Provinz nicht provinzell bedeuten muss.
Die Ausstellungen der Künstler verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet Quedlinburgs. Angefangen von der historischen Kirche St. Blasii über das Klopstockmuseum am Schlossberg bis hin zum "Weißen Engel" in der Alte-Topf-Straße. Die ProVinz Kunsttage verdeutlichen, dass sowohl Künstler als auch Kunstliebende noch zum heutigen Leben einer Stadt gehören.
Meldung vom 04.10.2005
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Quedlinburg
Keine Ausgrenzung für Menschen mit Handicap

Stadtrundgang mit dem HFK

Der Harzer Förderkreis e.V. lud am Freitag, 23. September 2005 zu einem besonderen Stadtrundgang mit dem Stiftshauptmann Hans-Jürgen Meie, der wohl zu den bekanntesten Stadtführern Quedlinburgs zählt, ein. Ob und wie sich Stadtführungen auch für mobilitätseingeschränkte Menschen eignen, wollte Frau Bianka Kachel vom Harzer Förderkreis e.V. (HFK) bei diesem Rundgang kritisch betrachten.
Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten, Treppenstufen und Steigungen wurden genauso unter die Lupe genommen, wie die Möglichkeiten zur Einbeziehung touristischer Ziele außerhalb der festgelegten Routen.
Dabei sollten Hinweise und Barrieren aus Sicht der mit einem Handicap versehenen Touristen und Bewohner in der historischen Innenstadt, zur Erarbeitung in einem Behindertenführer, erkannt werden.
Gerade bei diesen Menschen findet man eine große Reisefreudigkeit. Mit speziellen Angeboten und entsprechender Werbung, kann auch in Quedlinburg dieser Kundenkreis verstärkt angesprochen werden.
Seit kurzem bietet die QfW (Quedlinburger freie Wählergemeinschaft) eine barrierearme Internetseite an, um auch Quedlinburgern mit Behinderung die aktive Teilnahme am politischen Leben in Quedlinburg zu ermöglichen.

Links:
www.harzer-foerderkreis.de
www.stiftshauptmann.de
www.qfw.de
Meldung vom 23.09.2005
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Nachlese
Tag des offenen Denkmals

Bildergalerie zeigt erste Bilder

Der Tag des offenen Denkmals hat sich in Quedlinburg längst zu einem Stadtfest entwickelt. Denn wo sonst kann man mehr als 1200 Fachwerkhäuser aus 5 Jahrhunderten bestaunen? Enge Stiegen und steile Treppen, zwei Meter breite Fachwerkhäuser, verwinkelte Gassen und Straßen, die nicht aufzuhören scheinen. All das gibt es eben nur in Quedlinburg.
Das Stadtfest auf dem Mathildenbrunnen 2005 wurde in diesem Jahr zum achten Mal vom Verein "Quedlinburger Blumenmesse e.V." veranstaltet. 18 Hoheiten von der Artener-Salzprinzessin bis zur Westersteder Rhododenron-Königin statteten unserer Quedlinburger-Blumenkönigin Luise I. einen Besuch ab.
Ein weiteres Highlight waren die floralen Höfe. Erstmals konnten fünf Floristen aus Quedlinburg Ihr Können unter Beweis stellen und einen Hof nach eigenen Vorstellungen gestalten.
Ein facettenreiches Rahmenprogramm, angefangen vom Suppenlied mit Arnold Hofheinz im Quartier 7 über ein Jazz-Konzert auf dem Hof des Hotel Theophano bis hin zum Harzer Jodlermeister Andreas Knopf, der am Sonntag Nachmittag gegen den Regen anjodeln musste, begeisterte Quedlinburger und Touristen gleichermaßen.

Die Bilder der Veranstaltungen finden Sie in unserer Bildergalerie im Serviceteil.
Meldung vom 12.09.2005
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Quedlinburg
Veranstaltung

Tag des offenen Denkmals

Haben Sie am Wochenende schon etwas vor? Wenn nicht dann sollten Sie sich etwas gutes tun, zum Beispiel Quedlinburg neu zu entdecken. Klettern Sie auf Türme und besuchen Sie Denkmale die sonst für die Öffentlichkeit geschlossen sind.
Neben den geöffneten Denkmalen erwartet Sie in ihrer Stadt ein farbenprächtiges, abwechslungsreiches Programm. Ob Till Eulenspiegel, der hoch über dem Marktplatz auf einem Seil seine Späße treibt, Straßentheater, eine Kunstmeile, ein Konzert mit dem Jugendjazzorchester Sachsen Anhalt oder der Big Band der Musikschule, es gibt für jeden Geschmack etwas zu erleben.
Besonders ans Herz legen, möchten wir Ihnen eine neue Attraktion in diesem Jahr. „Die floralen Höfe“
Fünf Quedlinburger Floristen gestalten und schmücken jeweils einen Hof und auf diesen gestalteten Höfen finden am Samstagabend in stimmungsvollem Rahmen kleine aber feine Konzerte statt. Zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Klängen. So z.B. Jazz, Küchenlieder und Cafehausmusik. Eine Fortsetzung finden diese Konzerte am Sonntagmorgen mit Musical-Melodien und Klassischen Klängen, sowie volkstümlicher Musik.
Machen Sie sich auf und lassen Sie sich an diesem Wochenende ein wenig verzaubern und genießen Sie ihre Stadt und den Charme der geschmückten Höfe.

(Der Eintritt zu den Hof-Konzerten ist übrigens frei!!!)
Meldung vom 06.09.2005
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05. September 2010
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